Restaurant Golden Cage Hagen

Art déco trifft industrielle Geschichte
Im „Golden Cage“ transformiert AGH Studios ein ehemaliges Kesselhaus im Elbershallenareal zu einem ikonischen Restaurant der europäischen Spitzengastronomie. Die überzeugende Synthese aus industrieller Substanz, Art-Déco-Narrativ und emotionaler Raumwirkung entschied den Wettbewerb für das Büro.
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Über das Projekt
Situation
Das „Golden Cage“ entstand im historischen Industriequartier der Hagener Elbershallen, einem Ensemble aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das frühere Kesselhaus bot mit seiner massiven Ziegelarchitektur eine atmosphärische Ausgangsbasis für eine gastronomische Neuprogrammierung. Die Vision: Ein Restaurantinterieur, das industrielle Geschichte, zeitgenössisches Design und kulturelle Referenzen des Art déco zu einem räumlichen Erlebnis verbindet – als architektonischer Beitrag zur urbanen Transformation des Areals.
Herausforderung
Der Wettbewerb zwischen vier europäischen Büros verlangte die Gestaltung eines der zehn besten Restaurants Europas. Zentral war dabei die Balance aus funktionaler Effizienz, emotionaler Qualität und einer starken gestalterischen Identität. Die räumliche Ausgangslage – ein hochvolumiger Industriebau – stellte planerische und akustische Herausforderungen. Zudem sollten gastronomische Trends der frühen 2010er Jahre, insbesondere die Renaissance hochwertiger Steakhäuser, architektonisch übersetzt werden. Gesucht war ein Leitmotiv, das gleichermaßen charakterstark wie zeitlos wirkte.
Lösung und Rolle von AGH Studios
AGH Studios überzeugte mit einer klaren gestalterischen Haltung und fundierter Erfahrung im gastronomischen Innenausbau. Die Transformation des Kesselhauses erfolgte durch eine zweite, „geträumte“ Ebene: ein Art-Déco-inspiriertes Raumgeflecht aus geschmiedetem, goldfarbenem Stahl, das der Location seinen Namen gab. Dieses ornamentale Muster überlagert die historische Ziegelsubstanz, ohne sie zu negieren – eine poetische Dialektik aus industrieller Authentizität und eleganter Inszenierung.
Das Interieur zitiert ikonische New Yorker Art-Déco-Bauten wie das Rockefeller Center und übersetzt ihre Motive in eine zeitgemäße, gastronomische Atmosphäre. Die angrenzende Grand Central Bar vertieft das Narrativ: türkise Decken, bernsteinfarbene Fliesen, gerundete Gesimse und eine warm akzentuierte Lichtlandschaft erzeugen eine immersive Hommage an die 1920er- und 30er-Jahre.So entsteht ein Restaurant, dessen räumliche Magie wesentlich zur Markenidentität beiträgt und die Besucher emotional bindet – ein Beispiel dafür, wie hochwertige Innenarchitektur, kulturelle Erzählung und nachhaltige Quartiersentwicklung zusammenwirken.
Analyse
Planung
Konzeption
















